Über mich

Sprachen

Meine Muttersprache ist Tschechisch

Deutsch ist meine Arbeitssprache. Ich übersetze und dolmetsche aus dem Deutschen ins Tschechische und umgekehrt.

Qualifikation

Mit dem Erlernen der deutschen Sprache begann ich im Alter von 10 Jahren.               Mit 17 Jahren legte ich eine staatlich anerkannte Sprachprüfung ab.

Danach absolvierte ich in Deutschland ein Hochschulstudium der Wirtschaftswissenschaften.

Seit 1980 bin ich als Übersetzer tätig, seit Juni 1989 freiberuflich. 1986 ermächtigte mich das Gericht, amtlich beglaubigte Übersetzungen vorzunehmen. Im Zeitraum von 1997 bis 1998 absolvierte ich an der juristischen Fakultät der Prager Karlsuniversität ein Zusatzstudium der deutschen Sprache für Gerichtsübersetzer und Gerichtsdolmetscher.

Ich nehme an tschechischen und internationalen Fachkonferenzen und -seminaren teil. Im Übersetzerhandwerk bilde ich mich ständig weiter.

Praxis

In der Übersetzungsbranche habe ich mich auf folgende Gebiete spezialisiert: WirtschaftFinanzenRechtMedizinGesundheit und gesunder LebensstilSport und ausgewählte naturwissenschaftliche sowie technische Fachbereiche. Ich arbeite standardmäßig mit professionellen Tools der computergestützten Übersetzung (CAT).

Ich dolmetsche bei Geschäftsverhandlungen, behördlichen Verhandlungen und Gerichtsverhandlungen. Meine Domäne ist jedoch das Industriedolmetschen, d.h. das Dolmetschen in Produktions- und Handelsbetrieben

Über den Rahmen reiner Sprachdienstleistungen hinaus biete ich als Verbindungsglied („kommerzielles Interface“) auf die besonderen Anforderungen der jeweiligen Auftraggeber abgestimmte Serviceleistungen an, die zur erfolgreichen Realisierung gemeinsamer deutsch-tschechischer Projekte beitragen.

Im Rahmen meines Deutschunterrichts gebe ist bereits seit mehr als 30 Jahren meine Erfahrungen an meine Deutschschüler weiter. Meine Auftraggeber sind sowohl Firmen als auch Einzelpersonen. Für tschechische Unternehmen stelle ich entsprechend ihrer spezifischen Anforderungen Unterrichtsprogramme zusammen, bei denen fachbezogene Deutschkenntnisse vermittelt werden. Ich biete auch die Vorbereitung auf staatlich anerkannte Sprachprüfungen an.

Bestandteil meiner Sprachpraxis sind auch:

  • eigene Fachpublikationen,
  • Fachseminare und -vorträge zum Thema "Die deutsche Sprache".

Arbeitsweise

Grundprinzip

Das Hauptziel bei der Gestaltung meiner Geschäftsbeziehungen ist ein zufriedener Kunde. Der Grad der Zufriedenheit meines Kunden basiert auf folgenden vier Grundpfeilern der Zusammenarbeit: 

  1. QUALITÄT
  2. PREIS
  3. ZUVERLÄSSIGKEIT (Loyalität, Vertrauen)
  4. KOMMUNIKATION (subjektive Wahrnehmung der Zufriedenheit in den geschäftlichen und persönlichen Beziehungen).

Kein Geschäftspartner gibt sich nur mit der Aussage zufrieden, dass ein bestimmter Anbieter Spitzenqualität zu einem niedrigen Preis garantiert. Leere Versprechungen dieser Art findet man auf dem Markt nur allzu häufig. Ein potenzieller Auftraggeber verlangt Beweise und Garantien.

Dies sind meine Argumente für das Übersetzen (falls zutreffend, gelten die gleichen Grundsätze für sämtliche Leistungen von topXlator sinngemäß):

 

A) QUALITÄT

Meine Zusammenarbeit mit Stammkunden und VIP-Kunden fußt auf langjährigen Beziehungen und absolutem Vertrauen. 

Diese Zusammenarbeit läuft nach einem bewährten System und richtet sich in den einzelnen Fällen nach den spezifischen Bedürfnissen des jeweiligen Kunden. Diese Kunden kennen mich ebenso wie ich sie und unsere Zusammenarbeit läuft fast automatisch, ohne große Worte. Alle Beteiligten wissen, was zu tun ist und wie es zu tun ist. Eine perfekte Geschäftsbeziehung bedarf keiner weiteren Vervollkommnung, sie wird einfach nur gepflegt

Die nachfolgenden Informationen betreffen alle anderen Auftraggeber – gewöhnliche, neue sowie potentielle – und haben allgemeine Gültigkeit.

Im Falle großer oder organisatorisch komplizierter Übersetzungsaufträge kann die Zusammenarbeit aufgrund eines Vertrages erfolgen. In diesem Fall können einige der folgenden Schritte abweichen. Nichtsdestotrotz bleiben der Sinn und das beabsichtigte Ziel bestehen.

Die Qualität der eigentlichen Übersetzungsleistung und der fertigen Übersetzung verstehe ich als aktive, gezielte Steuerung von fünf grundlegenden Prozessen

  • Anfragephase
  • Realisierungsprozess
  • Überprüfungsphase
  • Kundenbetreuung
  • ständige Weiterbildung

 

1. Anfragephase

Hinsichtlich des Aufbaus einer Vertrauensbasis und der Entfaltung der geschäftlichen Beziehungen ist dies eine Schlüsselphase. Nach meiner Arbeitsauffassung umfasst sie die folgenden Schritte:

  • ich höre dem Kunden zu und stelle durch Nachfragen seine Bedürfnisse fest;
  • als Reaktion auf seine Wünsche und Vorstellungen zeige ich eventuelle weitere Möglichkeiten, Vereinfachungen, Beschleunigungen oder Einsparungen auf;
  • in der gemeinsamen Diskussion decken wir gegebenenfalls Aspekte auf, die dem Kunden nicht bewusst waren oder die er nicht in Erwägung gezogen hatte;
  • ich erläutere ihm kurz meine Arbeitsweise und die für ihn daraus resultierenden Vorteile;
  • in Abhängigkeit vom Charakter der Anfrage betone ich die Bedeutung einer ständigen beiderseitigen Kommunikation;
  • ich notiere mir den vom Kunden gewünschten Liefertermin und bitte ihn um die Übermittlung der Ausgangstexte zwecks Einsichtnahme und Erstellung meiner Kalkulation;
  • ich teile dem Kunden mit, bis wann er die Kalkulation und gegebenenfalls ergänzende Anmerkungen zur Begutachtung erhält;
  • ich erstelle ein Angebot, das die Preisberechnung, den Liefertermin und einen eventuellen Kommentar enthält, und lasse dieses dem Kunden zukommen;
  • ich warte die Bestätigung seitens des Kunden ab;
  • sofern ich in dem die Übersetzung betreffenden Fachgebiet nicht über die erforderlichen fachlichen Kenntnisse verfüge, entschuldige ich mich und lehne den Auftrag ab. 

Auf diese Weise schaffe ich die Grundlage einer für beide Seiten transparenten Geschäftsbeziehung, in der mein Kunde und letztendlich auch ich bei meiner Arbeit ein gutes Gefühl haben.

 

2. Realisierungsprozess

Die Auftragserteilung seitens des Auftraggebers erfolgt schriftlich. Daraufhin folgt meinerseits stets eine Bestätigung des Auftrags. Unsere Kommunikation läuft meistens über E-Mail.

Die Phase der Realisierung ist entscheidend für das Resultat meiner Arbeit, d. h. für die Qualität der eigentlichen Übersetzung und somit auch für die Umsetzung des Vorhabens des Kunden.

Die Grundregel, auf der ich meinen Ruf als Übersetzer aufbaue, lautet:

Ich übersetze nur das, was ich auch verstehe oder was ich unter Einsatz zumutbarer Mittel in der Lage bin zu verstehen.

Selbst in Fachgebieten, auf die ich mich spezialisiert habe, gibt es Texte, deren spezifischer Inhalt oder fachliches Niveau meine Fähigkeiten bzw. die Möglichkeiten, sich solche Kenntnisse anzueignen, übersteigen. In einem solchen Fall lehne ich die Anfertigung der Übersetzung unter Hinweis auf diese Tatsache bereits in der Anfragephase ab. 

Realisierung in der Praxis:

  • ich lese mir den gesamten Ausgangstext von Anfang bis Ende durch, manche Passagen auch mehrmals;
  • beim Lesen mache ich mir Notizen und beginne mit der terminologischen Grundrecherche
  • im Bedarfsfall erstelle ich zu dem gegebenen Thema ein Terminologieliste;
  • ich halte alle zugänglichen relevanten Terminologie-Datenbanken und Artikel zu dem gegebenen Thema bereit;
  • ich wähle ein relevantes TM (= Translation Memory/Übersetzungsspeicher); seit 1996 verwende ich Trados und verfüge über eine ganze Reihe solcher TM zu unterschiedlichen Fachgebieten;
  • jetzt beginne ich mit dem Übersetzen: jeder übersetzte Satz wird zur weiteren Verwendung im TM abgespeichert; 
  • wenn im zu übersetzenden Text gleiche oder ähnlich lautende Sätze auftreten, die ich bereits einmal übersetzt habe, bietet mir das System diese automatisch zur Übernahme an. Hierdurch sichere ich die Konsistenz der Übersetzung, denn für einen bestimmten Fachbegriff oder eine bestimmte Formulierung verwende ich in der Regel immer die in der Datenbank abgespeicherte Entsprechung in der anderen Sprache. Dies geschieht nicht nur im Rahmen ein und derselben Übersetzung, sondern selbst nach Jahren bei einem ähnlichen Auftrag für denselben oder auch einen anderen Kunden;
  • während der Übersetzungsphase stehe ich mit dem Auftraggeber in ständigem Kontakt und konsultiere ihn im Falle von Fachtermini, die ich nicht finden kann bzw. beim Auftreten von Ungenauigkeiten oder Unklarheiten im Ausgangstext, bei Abkürzungen u. ä.;
  • alternativ konsultiere ich im Falle spezifischer Fachterminologie auch andere unbeteiligte Experten;

 

Manchmal kommt es vor, ...

... dass ein bestimmter Fachbegriff einfach nirgendwo zu finden ist und dass dieser auch dem Kunden selbst nicht bekannt ist. In einem solchen Fall gebe ich aber nicht einfach auf, sondern verbringe mit der Suche nach einem einzigen Terminus mitunter sogar mehrere Stunden. Die Tatsache, dass ich letztendlich fast immer eine Lösung finde, ist für mich eine Frage der Ehre und an die Stelle der Frustration tritt dann das gute Gefühl, dass es doch keine vertane Zeit war. Früher fand ich es ärgerlich, wenn der Auftraggeber solch eine kritische Stelle gar nicht bemerkte und meine Bemühungen nicht wertschätze, aber später wurde mir klar, dass gerade dieser Umstand der Beweis dafür ist, dass ich meine Arbeit gut mache!

 

Wenn man seinen Ruf aufs Spiel setzt

Während meiner Übersetzerlaufbahn gab es einige wenige Fälle, in denen ich meine realen fachlichen Fähigkeiten nicht richtig eingeschätzt hatte. Die Terminologie stellte sich als dermaßen spezifisch heraus, dass ich den Auftrag allein nicht hätte meistern können und mein ausländischer Auftraggeber mir auch nicht weiterhelfen konnte. Mein guter Ruf als Übersetzer war gefährdet. 

In diesen Fällen wandte ich mich dann an eine dritte Firma in Tschechien, deren Unternehmensgegenstand sich mit dem Thema der Übersetzung deckte. Ich vereinbarte Exkursionen in die Produktion, wo ich mir alles sachverständig erläutern ließ, bekam Einblicke in technische Unterlagen und hatte die Möglichkeit, bei technischen Unklarheiten Experten zu befragen. Dank der Hilfe von Menschen, die mein Problem im Grunde gar nicht hätte kümmern müssen, erlangte ich in dem entsprechenden Fachgebiet letzten Endes einen Überblick, der weit über die für die Übersetzung erforderlichen Fachkenntnisse hinausging. 

Sicherlich hat es mich Einiges gekostet, aber das war der notwendige Tribut, den ich für meine anfängliche Unachtsamkeit zollen musste. Andererseits entstanden gerade aus dieser ursprünglichen Verfehlung Übersetzungen, die zu den besten in meiner beruflichen Laufbahn gehören. Dem tschechischen Endkunden, welcher schon etliche schlechte Erfahrungen mit unzulänglicher Übersetzungsqualität gemacht hatte, fiel es dann schwer zu glauben, dass solch eine fundierte Übersetzung, an der er nichts mehr ändern musste, überhaupt zustande kommen konnte.

Nach Fertigstellung einer Übersetzung bleibt bei mir immer ein bestimmtes Gefühl zurück, was die geleistete Arbeit betrifft – sehr gut oder auch nur gut. Trotzdem weiß ich, dass ich alles in meiner Kraft Stehende getan habe, um mein Bestes zu geben. Und der Kunde spürt, dass ich in die Geschäftsbeziehung meine ganze Übersetzerehre lege, die mir über allem steht. 

 

3. Prozess der Überprüfung

Eine Übersetzung darf erst dann meinen Arbeitstisch verlassen, wenn sie die Endkontrolle durchlaufen hat. Diese umfasst folgende Schritte:

  • erste Rechtschreibkontrolle;
  • anschließendes Durchlesen der gesamten Übersetzung, Vergleichen von Inhalt und Format mit dem Original, Durchführen von Korrekturen;
  • eine zweite Rechtschreibkontrolle deckt manchmal Tippfehler bei den korrigierten Textstellen auf;
  • sofern der Auftraggeber keine zweisprachige Version in einem der CAT-Tools verlangt, folgt das Clean-up (= in der Arbeitsdatei wird der Ausgangstext gelöscht, so dass nur der übersetzte Text stehen bleibt);
  • wenn noch Zeit bis zur endgültigen Deadline bleibt, lasse ich die Übersetzung bis zum nächsten Tag „reifen“. Danach lese ich sie mir noch einmal durch – diesmal jedoch ohne Vergleich mit dem Ausgangstext. Hierbei ändere ich manchmal noch Kleinigkeiten, so dass der Text natürlich und ungezwungen wirkt und der künftige Leser möglichst nicht merkt, dass es sich um eine Übersetzung handelt;
  • je nach Bestimmungszweck der Übersetzung lasse ich es hierbei bewenden oder leite den fertigen Text dann noch an einen unabhängigen Korrektor zur abschließenden Kontrolle weiter (4-Augen-Prinzip);
  • die etwaigen Anmerkungen und Änderungen des Korrektors schaue ich mir an und entscheide, ob sie berechtigt sind oder nicht - dieses absolute Recht behalte ich mir grundsätzlich vor;
  • das ist der Zeitpunkt, an dem in der Regel auch die letzten eventuellen kleinen Zweifel beseitigt sind und die Übersetzung an den Auftraggeber gehen kann;
  • Der Auftraggeber kann anschließende Korrekturen im Text verlangen. All diese Änderungen speichere ich wiederum im TM ab, wodurch ich meine Terminologie-Datenbank aktualisiere. Wenn sich der Kunde das nächste Mal mit einem ähnlichen Auftrag an mich wendet, kann ich auf die gesamte verwendete und für seine Belange relevante Terminologie zurückgreifen.

Und das Ergebnis? Meinen Texten merkt man in der Regel nicht an, dass es sich um Übersetzungen handelt

Im Falle kleiner oder trivialer Übersetzungen halte ich natürlich nicht alle oben genannten Schritte genau ein. 

 

4. Kundenpflege

Jeder meiner Stamm- und VIP-Kunden weiß sehr wohl, dass er in mir eine Stütze hat und dass ich mit Sicherheit professionelle Qualitätsarbeit liefere. All diese Kunden verlassen sich auf mich und vertrauen mir. Ich wiederum revanchiere mich mit präziser Arbeit, Entgegenkommen und Loyalität. 

Die Betreuung meiner Kunden ist mir eine Herzenssache:

  • kontinuierlich und kostenfrei archiviere ich für den Kunden sämtliche Unterlagen, Ausgangstexte, Übersetzungen, Referenzmaterialien, Übersetzungsspeicher (Translation Memories) usw.;
  • alle Daten werden von mir fortlaufend auf unterschiedlichen Speichermedien gesichert; zudem erfolgt zweimal pro Jahr eine Speicherung auf externen Festplatten und in zwei Kopien auf DVD;
  • meine eigenen Daten sowie die Kundendaten werden durch eine Antivirensoftware geschützt, die sich mehrmals täglich automatisch aktualisiert. Außerdem halte ich mich an die Grundsätze für den sicheren Umgang mit Daten;
  • hat mir der Kunde im Rahmen eines Auftrags Eigentum anvertraut, erhält er dieses bei Lieferung der Übersetzung zurück bzw. ich verwahre es an einem hierfür vorbehaltenen gesicherten Ort; 
  • dank der konsequenten Verwendung der CAT-Tools und der regelmäßigen Archivierung kann ich meinen Kunden terminologische Konsistenz sowie Preisnachlässe bei sehr ähnlichen Texten (z.B. verschiedene Versionen einer Betriebsanleitung ) anbieten;
  • weitere Vorteile für meine Kunden: niedrigere Preise, längere Zahlungsfristen oder Zahlungsaufschub, vorrangige Erledigung ihrer Aufträge, …
  • in dem Maße, wie sich der Übersetzungsspeicher (TM) des Kunden füllt, vermindert sich der Durchschnittspreis für jede seiner nachfolgenden Übersetzungen zu einem ähnlichen Thema;
  • sollte es einmal berechtigte Anmerkungen zur Übersetzung oder Verbesserungsvorschläge geben, nehme ich entsprechende Änderungen sofort und natürlich kostenlos vor.

Es ist mir eine Genugtuung, dass dank meiner durch die Praxis untermauerten Erfahrungen und meiner fundierten Herangehensweise an das Übersetzerhandwerk jeder bedeutende NEUE Kunde auch zu einem DAUERKUNDEN wird

Solange dies so bleibt, kann ich gewiss sein, dass ich auf dem richtigen Weg bin.

 

5. Weiterbildung

Das Übersetzen und Dolmetschen sind Gebiete, in denen die fortlaufende und nie endende Weiterbildung eine heilige Pflicht ist. Ein verantwortungsvoller Übersetzer hört nie auf, sich weiterzubilden. 

Unter der sträflichen Unwissenheit vieler übersetzender Amateure haben die Kunden zu leiden, was wiederum auf alle Übersetzer zurückfällt. Buchstäblich auf Schritt und Tritt treffen wir auf mangelhafte Übersetzungen! 

Ein Blick rundum genügt:

fremdsprachige Infos, Schilder, Aufschriften, Bedienungsanleitungen, Prospekte und Flyer, Speisekarten, … und leider – auch einige Bücher, die überhaupt keinen Sinn ergeben. Oder: „Ein Fall aus dem Gerichtssaal: Die Gerichtsverhandlung musste wegen Inkompetenz des Dolmetschers abgebrochen werden!

Mich bedrückt die von manchen Kunden, Behörden und Institutionen stillschweigend geduldete und allgemein akzeptierte Inkompetenz diverser Sprachdienstleister – Draufgänger und selbsternannter Übersetzer –, die ohne jegliches Verantwortungsgefühl und für ein Honorar weit unter dem Niveau von Arbeitslosengeld den Markt mit unglaublichem Schund überschwemmen. Das Resultat ist eine unverzeihliche systematische Verunglimpfung der tschechischen Sprache, wobei die Fehler durch deren ständige Wiederholung zum traurigen Standard werden und sich fast niemand mehr daran stößt. Im Ergebnis dessen sind heutzutage drei Viertel der Bevölkerung (darunter auch so manche Lehrer) nicht mehr in der Lage, fehlerlos zu schreiben – ein alarmierender Umstand! 

Ich habe diesen Missständen den Kampf angesagt und unternehme alles, um mich von der Mehrheit abzuheben. Unter anderem dadurch, dass ich mich weiterbilde - kontinuierlich und unaufhörlich:

  • auf eigenen Wunsch begann ich mit 10 Jahren Deutsch zu lernen; seitdem war ich immer der beste und stach aus der Menge hervor …
  • mit knapp 18 Jahren legte ich eine staatlich anerkannte Prüfung der deutschen Sprache ab; das war im Jahr 1977; damals hatte in meinem Umkreis keiner meiner Altersgenossen ähnliche Kenntnisse – wiederum stach ich aus der Menge hervor …
  • bei der Aufnahmeprüfung in Deutsch für die Hochschule war ich bereits nach 20 Minuten fertig und der Prüfende (ein professioneller Germanist) erklärte, dass er eine solche Leistung in seinen 30 Jahren Berufsleben bisher nicht erlebt hätte … 
  • mein Hochschulstudium absolvierte ich in Deutschland – dank meines Fleißes und meiner Kenntnisse, nicht etwa durch damals allgegenwärtige Klüngelei; als Ergebnis kann ich ein deutsches Hochschuldiplom vorweisen – heute schon fast gang und gäbe, aber zu Zeiten des tiefsten Sozialismus?...
  • bereits während meines Studiums (in den Jahren 1978 bis 1982) begann ich zu dolmetschen und zu übersetzen – meine damaligen Auftraggeber waren deutsche Agenturen …
  • das Bezirksgericht von Hradec Králové ernannte mich zum Gerichtsdolmetscher; auf jeden Dolmetscheinsatz bei Gericht bereite ich mich außerordentlich gründlich vor …
  • an der juristischen Fakultät der Prager Karlsuniversität absolvierte ich ein Zusatzstudium für Gerichtsdolmetscher; hierbei vertiefte ich meine Kenntnisse in den Bereichen Verfassungsrecht, bürgerliches Recht, Schuldrecht, Erbrecht, Familienrecht, Zivilrecht, Handelsrecht, Arbeitsrecht und Strafrecht, ich studierte die Methoden der Polizeiarbeit, die Straßenverkehrsregeln, die Organisation von Polizei, Verwaltungs- und Finanzbehörden, das Schulsystem sowie ausgewählte Bereiche der Medizin. Bei der Abschlussprüfung erzielte ich von allen Beteiligten das beste Ergebnis.
  • im Jahr 2000 gründete ich eine Aktiengesellschaft, in deren Arbeit ich die ISO-Norm implementierte, und führte die AG über einen Zeitraum von 10 Jahren. D.h. die Prozesse und Abläufe, der Workflow in großen europäischen Sprachagenturen sind mir bestens bekannt; dieses Geschäftsmodell habe ich nach langen Überlegungen schließlich verlassen…
  • in jedem Fachgebiet, aus dem ich Übersetzungen anfertige, bilde ich mich weiter und bei Themen, die mich besonders interessieren, absolviere ich auf eigene Kosten eine komplexe Ausbildung bis hin zur Erlangung einer entsprechenden Bescheinigung oder eines Zertifikats. Dies gilt in erster Linie für die Bereiche Finanzen, Wirtschaft und Medizin
  • meine Kenntnisse der deutschen Sprache sowie praktische Erfahrungen gebe ich weiter – sei es in Form von Fachpublikationen, Vorträgen und Seminaren für die Fachwelt und die breite Öffentlichkeit oder bei meinem Unterricht für Unternehmen und Einzelpersonen….

Als Profi weiß ich Professionalität zu schätzen und so respektiere ich meine Profi-Kollegen, die wie ich die Grundsätze der „Übersetzergilde“ achten und keine Gelegenheit verstreichen lassen, sich selbst weiterzubilden und gegen alle möglichen sprachlichen Schnitzer zu kämpfen. Es ist allerdings leider so, dass nur wenige so wie ich denken und man unwillkürlich an den Kampf Davids gegen Goliath erinnert wird…

Solange Übersetzungen in Europa offiziell als „GENEHMIGT“ (durch wen wohl???) deklariert werden, in der Tat häufig jedoch nichts mit RICHTIG“ zu tun haben, kann der Kampf um die Erhaltung einer würdevollen Übersetzungskultur nicht von Erfolg gekrönt sein…

 

B) PREIS

Die Preise werden von mir in Euro berechnet.

Meine Preispolitik geht von der Überzeugung aus, dass gute Ware aus Prinzip nicht die billigste auf dem Markt sein kann.

Spitzenqualität kann jedoch durchaus durch einen interessanten konkurrenzfähigen Preis beeindrucken.

Dies wird natürlich nur ein Kunde zu schätzen wissen, dessen Erfolg am Markt auf dem Prinzip von Spitzenqualität beruht.

Mit solchen Kunden arbeite ich gern zusammen, ihre Sichtweise entspricht der meinen! Diese Sichtweise sagt nämlich viel über ihre Unternehmensphilosophie aus. In Zeiten, wo der Gedanke an unternehmerische Visionen oder Philosophie fast schon utopisch ist, schätze ich solche Kunden umso mehr. 

Ich kalkuliere die Preise für meine Übersetzungen so, dass sie dem langfristigen weltweiten Durchschnittswert entsprechen. Dem Feedback des Marktes nach zu urteilen liege ich hiermit richtig und meine Preise sind wettbewerbsfähig. 

 

C) ZUVERLÄSSIGKEIT

Was erwartet ein potentieller Auftraggeber von einem Übersetzer bei dem Gedanken an Zuverlässigkeit?

Das könnte beispielsweise Folgendes sein:

  • Einhaltung der vereinbarten Liefertermine mit einer Toleranz von wenigen Stunden oder Minuten;
  • Einhaltung der vereinbarten Bedingungen;
  • Einhaltung von gegenseitigen Abmachungen, auch wenn diese nicht offiziell getroffen wurden;
  • dass der Übersetzer in seinem Sinne denkt, ihn auf Ungenauigkeiten und Fehler in den zu übersetzenden Unterlagen und deren mögliche Folgen für den Kunden hinweist;
  • dass der Übersetzer mit ihm die Ziele und die beabsichtigte Bestimmung der Übersetzung einschließlich der praktischen Auswirkungen teilt;
  • dass der Übersetzer mit ihm im ständigem Austausch über geschäftliche Angelegenheiten, aber auch menschliche Dinge steht;
  • dass der Übersetzer ihn umgehend in Kenntnis setzt, wenn bei ihm unerwartete Probleme auftreten;
  • dass ihm der Übersetzer Verbesserungsvorschläge unterbreitet;
  • dass er kontinuierlich Kontakt zu ihm hält;
  • Garantie der unbedingten Loyalität;
  • Verbundenheit, geschäftliche und moralische Anteilnahme;

Die Grundpfeiler meiner professionellen Tätigkeit sind kompromisslose Zuverlässigkeit und unternehmerischer Anstand

 

D) KOMMUNIKATION

Ganz entscheidend für den Erfolg der Zusammenarbeit auf dem Gebiet des Übersetzungswesens ist die Art und Weise der Kommunikation zwischen Übersetzer und Kunden.

Nichts ist falscher als zu schweigen.

Der Kunde erwartet, dass er ein Produkt (Übersetzung) von hoher Qualität erhält, mit dem er eine bestimmte Absicht verfolgt. 

Der Übersetzer ist verpflichtet, ihm gemäß den vereinbarten Bedingungen ein Produkt zu liefern, das diesem Zweck gerecht wird.

Hierbei steht der Kunde in der Pflicht, dem Übersetzer entsprechend seinen Möglichkeiten zu helfen, sofern dieser darum bittet. Denn beide haben ein gemeinsames Ziel: eine professionelle Übersetzung

Eine entgegenkommende Kommunikation zwischen beiden Seiten im Verlaufe der gesamten Auftragsabwicklung ist somit notwendige Voraussetzung für die Entstehung einer gelungenen Übersetzung, die ihre Zweckbestimmung erfüllt

Wenn ich über Übersetzungsaufträgen sitze, kommuniziere ich auch gern einmal mit meinem Kunden, obwohl ich mit der Arbeit problemlos vorankomme – ich informiere ihn beispielsweise darüber, wie weit die Übersetzung momentan gediehen ist, wir wechseln ganz ungezwungen ein paar Worte oder beglückwünschen den anderen zum Geburtstag…

Es versteht sich von selbst, dass ich den Kunden in Kenntnis setzte, wenn ich in den nächsten Tagen nicht verfügbar sein sollte (z. B. wegen Urlaub oder aus gesundheitlichen Gründen u. ä.).

 

Was wäre abschließend noch zu meiner Person zu sagen?

Seriosität und Anstand haben für mich als Mensch und Unternehmer einen hohen Stellenwert und ich bin bemüht, meinem Anspruch gerecht zu werden.

Urteilen Sie selbst, inwieweit mir dies gelingt! 

                                                                                                      Zurück zum Anfang...

Jan Grégr


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